23 Juni 2014 - 05:48
Zarif: Alle müssen bemüht sein, damit die Verhandlungen der G5+1 bis 22. Juli zum Ergebnis führen

Laut Außenminister Zarif stünde ein Jahr für eine endgültige Lösung in den Atomverhandlungen zur Verfügung; alle sollten sich dafür einsetzen, dass diese Gespräche bis zum 22. Juli 2014 zu einem Resultat führt, ansonsten besitzen die Parteien das Recht, um ihre bisherige Politik wieder aufzunehmen.

Laut IRNA sprach Außenminister Zarif heute mit dem Außenminister Neuseelands Murray McCully; beide nahmen anschließend an einer gemeinsamen Pressekonferenz teil. Auf die Frage, ob die Wiener Gespräche gescheitert seien, sagte Zarif: Verhandlungen sind ein Verlauf und kein Spiel, das sie in einer Runde gewonnen und in der nächsten verlieren. Es ist die letzte Phase, die entscheidet, ob Gespräche erfolgreich waren. Zarif zufolge ist der 22. Juli die letzte Frist, dennoch habe man laut Genfer Abkommen ein Jahr Zeit, um sich abschließend einigen zu können. Alle müssen sich daher einsetzen, damit bis zu diesem Datum eine Einigung erzielt wird. Zarif fügte hinzu, er vermute, dass die Gegenseite sich auf die ernsten Gespräche einlässt und ein gutes Ergebnis für beide erzielt wird. Zarif bedankte sich beim neuseeländischen Amtskollegen bei den Atomverhandlungen und wünschte ihm viel Glück bei der Kandidatur seines Landes für den UN-Sicherheitsrat. McCully ist letzte Nach in Begleitung einer Delegation in Iran angekommen.